Oktoberfest
„Ozapft is“

Der Startschuss zum berühmtesten Volksfest der Welt ist gefallen: Oberbürgermeister Christian Ude hat das erste Fass angestochen und mit dem traditionellen Ruf „Ozapft is“ das Oktoberfest eröffnet.

HB MÜNCHEN. Tausende Menschen waren bereits Stunden vor der offiziellen Eröffnung zum Festgelände auf der Theresienwiese geströmt. Die Wirte zogen auf blumengeschmückten Pferdekutschen durch die Stadt zum 173. Oktoberfest. Fanfarenklänge begrüßten den Oberbürgermeister, als er mit seiner Frau Edith Welser-Ude – im Dirndl in den Stadtfarben Schwarz und Gelb – ins Schottenhamel-Zelt einzog. „Es möge eine friedliche Wiesn sein, ein Fest der Völkerverständigung, dann sind wir wunschlos glücklich“, sagte Ude. Er wünsche sich keine neuen Rekorde bei Besucherzahlen oder Umsätzen, sondern eine Wiesn ohne Zwischenfälle und ein „Fest für die ganze Familie“.

Pünktlich um 12 Uhr zapfte Ude (SPD) die erste Maß, überreichte sie traditionsgemäß dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und stieß mit ihm an. Der Ministerpräsident und seine Frau Karin waren gemeinsam mit den Festwirten auf blumengeschmückten Wagen eingezogen. Zu den Ehrengästen zählten die Altoberbürgermeister Hans-Jochen Vogel und Georg Kronawitter, SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget, der Anwalt und CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler und Grünen-Parteichefin Claudia Roth im rosageblümten Dirndl mit längs gestreifter Schürze.

Nach dem Anstich donnerten zwölf Böllerschüsse über die Theresienwiese als Zeichen für die Wirte, dass Bier ausgeschenkt werden darf. Die Maß Bier kostet dieses Jahr bis zu 7,50 Euro – im Durchschnitt 50 Cent mehr als im Vorjahr. Bis 3. Oktober erwarten die Festwirte und Schausteller rund sechs Millionen Besucher auf der Wiesn. Neu auf dem Oktoberfest ist die Wasserbahn Wild'n Wet, die weltweit größte mobile Raftingbahn, die die Passagiere 250 Meter lang durch Stromschnellen und Kurven schickt. Im „Münchner Hoffreuhaus“ werden die Gäste durch eine Gaudimühle mit Kuhglockenlabyrinth, Resi's Spiegelkammer und schaukelnden Böden geschickt. Etwas abseits vom Trubel ist eine eigene Kinderwiesn mit vielen Angeboten für die Kleinen eingerichtet worden, wo auch die eigene Brotzeit mitgebracht werden kann.

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