Opfer verletzten sich bei Stürzen
Verletzte bei starkem Erdbeben in Tokio

Ein starkes Erdbeben hat am Dienstag die japanische Hauptstadt Tokio erschüttert. Die Stärke wurde ersten Messungen zufolge mit 5,4 angegeben. Berichte über Opfer oder Schäden durch das Beben gab es zunächst nicht.

HB TOKIO. Bei einem Erdbeben in der Region der japanischen Hauptstadt Tokio sind am Mittwoch nach Medienberichten mindestens 27 Menschen verletzt worden. Angaben über größere Schäden gab es nicht. Das Beben der Stärke 5,4 habe die Einwohner der Stadt am frühen Morgen aus dem Schlaf gerissen, teilte das Meteorologische Institut des Landes mit. Das Epizentrum habe rund 40 Kilometer nördlich von Tokio nahe dem Internationalen Flughafen in der Präfektur Ibaraki gelegen. Der Flugverkehr sei jedoch nicht beeinträchtigt worden. Nach Angaben der Behörden hatten die Erdstöße auch keine Auswirkungen auf die Atomkraftwerke der Region.

Die meisten der Opfer hätten sich bei Stürzen verletzt, hieß es in Medienberichten. Der Rundfunksender NHK berichtete von 27 Verletzten. Fernsehaufnahmen zeigten Auslagen von Geschäften, die durch das Beben aus den Regalen gefallen waren. Auf dem Boden einer Videothek waren tausende verstreute Videos und CDs zu sehen. Für Sicherheitsüberprüfungen wurde der Verkehr einer Bahnlinie vorübergehend gestoppt, andere Züge fuhren mit verringerter Geschwindigkeit, wodurch es im morgendlichen Berufsverkehr zu Verspätungen kam.

Japan gehört zu den am häufigsten von Erdbeben betroffenen Regionen der Welt. Rund 20 Prozent aller Beben der Stärke sechs und höher werden dort verzeichnet. 1995 erschütterte ein Beben der Stärke 7,3 die Stadt Kobe. Mehr als 6400 Menschen wurden getötet.

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