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Opferzahl steigt weiter : Mindestens 17 Tote bei neuem Beben in Italien

Die Zahl der Todesopfer nach dem neuerlichen Erdbeben in Norditalien steigt weiter: Mindestens 17 Menschen sind ums Leben bekommen, rund 200 sind verletzt.

MirandolaDer Norden Italiens kommt nicht zur Ruhe: Bereits zum zweiten Mal in diesem Monat ist die Region am Dienstag von schweren Erdbeben heimgesucht worden. Mindestens 17 Menschen kamen dabei nach Angaben von Rettungskräften und Journalisten ums Leben. Ministerpräsident Mario Monti kündigte in einer eilig einberufenen Pressekonferenz ein rasches Handeln an. Derweil wurde das Freundschaftsspiel zwischen den Fußballnationalmannschaften von Italien und Luxemburg in Parma abgesagt.

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Der Erdstoß der Stärke 5,8 brachte Fabriken und Kirchen in einer Region zum Einsturz, die noch immer mit den Folgen des letzten Bebens zu kämpfen hat. Rund 350 Menschen wurden verletzt, mindestens sieben weitere galten als vermisst. Die Zahl der Obdachlosen in der Region stieg der Zivilschutzbehörde zufolge auf 14.000. Rettungskräfte durchkämmten die Trümmerhaufen nach Opfern. Zuletzt bargen sie nach Angaben eines Fotografen der Nachrichtenagentur AP in der Stadt Mendolla die Leichen von zwei Arbeitern in einer eingestürzten Fabrik. Medienberichten zufolge wurde eine Frau zwölf Stunden nach dem Beben aus den Trümmern gerettet.

Das erste Erdbeben ereignete sich laut US-Erdbebenwarte um neun Uhr morgens. Das Epizentrum lag rund 40 Kilometer nordwestlich der italienischen Stadt Bologna. Als Vorsichtsmaßnahme wurden am Dienstag Schulen und Geschäfte in der Gegend kurzzeitig evakuiert. Mittags erreichten zwei weitere Beben in der Region Stärken von über 5,0, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete.

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