Ostbayern
Vermutlich Millionenschäden durch Schnee

Nach Schätzungen der Behörden hat die Schneekatastrophe Schäden in mehrstelliger Millionenhöhe verursacht. Viele Häuser sind wahrscheinlich durch die tonnenschweren Schneelasten nachhaltig beschädigt, auch wenn sie die jetzige Last noch ausgehalten haben.

HB MÜNCHEN. „Die Schäden sind enorm“, sagte er. Im Landkreis Regen sowie in den drei Kreisen Passau, Freyung-Grafenau und Deggendorf galt weiter Katastrophenalarm, im Kreis Straubing-Bogen wurde er am Sonntag aufgehoben.

Auch am Montag waren nach Angaben des bayerischen Innenministerium rund 4 000 Helfer im Einsatz, um Dächer abzuschaufeln, Straßen von mannshohen Schneebergen zu befreien oder sich einen Weg zu abgeschnittenen Dörfern zu bahnen. Unter den Helfern befanden sich auch knapp 1 000 Soldaten der Bundeswehr. Insgesamt kamen bei der Schneekatastrophe bislang vier Menschen ums Leben. Ein Mann starb am Sonntagnachmittag, als er beim Abschaufeln seines Daches von einer Dachlawine mitgerissen und unter dem Schnee verschüttet wurde.

In mehreren betroffenen Landkreisen wurden die Bürger aufgerufen, die Dächer ihrer Häuser freizuräumen. Ansonsten drohe durch erwartetes Tauwetter mit Regen zur Wochenmitte neue Gefahr. Der Sprecher des Landratsamtes Regen sagte, durch Regen werde Schnee um den Faktor drei schwerer. Daher würden mit Nachdruck nun alle Dächer freigeräumt. „Wir haben gestern abend mit schaufeln aufgehört, und heute morgen wieder mit schaufeln angefangen“, sagte er. Viele Schulen blieben weiterhin geschlossen.

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