Päckchen in Berlin Behörden sehen Zusammenhang mit DHL-Erpresser

Brandenburger Behörden gehen nach dem Fund einer gefährlichen Versandtasche in Berlin von einem Zusammenhang mit dem DHL-Erpresser aus. Der Erpresser hatte im Dezember Paketbomben verschickt.
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An der DHL-Paketstation an der Kantstraße Ecke Roseggerstraße wurde eine Paketbombe aufgegeben. Quelle: dpa
Potsdamer Paketbombe

An der DHL-Paketstation an der Kantstraße Ecke Roseggerstraße wurde eine Paketbombe aufgegeben.

(Foto: dpa)

BerlinNach dem Fund einer gefährlichen Versandtasche in Berlin gehen die Brandenburger Behörden von einem Zusammenhang mit dem DHL-Erpresser aus. Das sagte ein Sprecher des Brandenburger Innenministeriums am Freitagabend. Über eine mögliche Verbindung zu den in den vergangenen Monaten in Potsdam und Frankfurt (Oder) aufgetauchten Paketbomben hatten mehrere Medien berichtet.

Der oder die Erpresser hatten Anfang November an einen Händler in Frankfurt (Oder) und am 1. Dezember an eine Potsdamer Apotheke Paketbomben verschickt. Die Empfänger alarmierten rechtzeitig die Polizei, die die Sendungen unschädlich machen konnte. In dem Paket entdeckten die Ermittler neben einem sogenannten Polenböller, Batterien und einer Metalldose voller Nägel einen mit einem QR-Code verschlüsselten Erpresserbrief.

  • dpa
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