Panik
Erdbeben erschüttert Italien

Ein Erdstoß der Stärke 4,2 versetzte am Dienstagabend die Bevölkerung Italiens in Angst. Im Grenzgebiet der Toskana und Umbrien wurden zahlreiche Gebäude beschädigt, Schornsteine fielen zusammen. Menschen kamen offenbar nicht zu Schaden, allerdings mussten viele Bewohner ihre Häuser vorerst verlassen.
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HB PERUGIA. Ein Erdbeben der Stärke 4,2 hat am Dienstag im Grenzgebiet von Umbrien und der Toskana Schornsteine zum Einsturz gebracht, viele Häuser beschädigt und Menschen in Panik versetzt. Wegen möglicher stärkerer Schäden wurde das Zentrum von Spina bei Marsciano gesperrt, insgesamt etwa 600 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Das teilte Landwirtschaftsminister Luca Zaia am Abend in Assisi mit. Ob Menschen verletzt wurden, war zunächst unklar. Das Epizentrum des zuerst auf eine Stärke von 4,4 geschätzten Bebens lag nach den Angaben zwischen Perugia, Deruta und Marsciano.

Während die Überprüfungen in Spina andauerten, kam es am Abend in der Gegend bei Perugia zu einem weiteren Erdstoß der Stärke 2,8. Nach Angaben des Zivilschutzes wurden Schäden oder Verletzte danach nicht gemeldet. In den südlicher gelegenen Abruzzen hatte ein Beben der Stärke 6,3 am 6. April bei L'Aquila zu massiven Verwüstungen geführt. Etwa 300 Menschen starben, Zehntausende waren monatelang obdachlos.

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