Parallelen zum Fall Dennis
Jonathans Leiche gefunden

Der im April bei einer Jugendfreizeit in Westfrankreich verschwundene französische Junge Jonathan ist tot. Die Polizei geht von der Tat eines Serientäters aus.

HB SAINT-NAZAIRE. Jonathan ist nach Ermittlungen der Polizei möglicherweise Opfer eines Serientäters, der auch den neunjährigen Dennis aus Niedersachsen ermordet haben könnte. Dennis war im September 2001 aus einem Schullandheim in Wulsbüttel verschwunden. Seine Leiche wurde zwei Wochen später an einem Waldweg gefunden. Der elfjährige Jonathan war in der Nacht zum 6. April unter ungeklärten Umständen aus einem Ferienzentrum in Saint-Brévin-les-Pins verschwunden.

Die Polizei geht davon aus, dass Jonathan Opfer eines Serien- Sexualtäters wurde, der sich seine Opfer zumeist in Landheimen oder Zeltlagern aussuchte und dem 34 weitere Straftaten zur Last gelegt werden.

Die Leiche des Jungen sei in einem Teich in Guérande (Westfrankreich) gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Saint-Nazaire am Freitag mit. Die Leiche war mit einem Baustein beschwert. Sie wurde mit einer Genanalyse identifiziert.

Er war barfuß und trug nur einen Schlafanzug. Die Polizei glaubte zuerst, er sei ausgerissen oder von seinem leiblichen Vater abgeholt worden, der von der Familie getrennt lebt. Am 21. April untersuchten deutsche Polizisten, die Parallelen zum Fall Dennis vermuteten, den Fall vor Ort.

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