Patienten sollen sich freiwillig in Quarantäne begeben
Vier neue SARS-Verdachtsfälle in Kanada

In Kanada sind nach gut einem Monat erstmals wieder neue SARS-Verdachtsfälle aufgetreten. Vier Menschen wurden mit den Symptomen der akuten, schweren Lungenkrankheit in die Klinik gebracht, berichtete die Zeitung „Globe and Mail“ am Freitag.

HB/dpa TORONTO. Eine 39-jährige Frau und ein 57-Jähriger schweben in Lebensgefahr. „Klinisch sind dies SARS-Kranke“, sagte der führende Mikrobiologe des Mount Sinai Hospitals in Toronto, Donald Low.

Die vier Patienten haben nur eins gemeinsam, heißt es weiter. Sie hatten im Mai eine Rehabilitationsklinik im Norden Torontos besucht. Die Gesundheitsbehörden der Stadt appellieren deshalb an alle Einwohner der Stadt, die diese Klinik zu einem Zeitpunkt zwischen dem 9. und 20. Mai betreten hatten, sich freiwillig in Quarantäne zu begeben. Einer der vier Patienten war kürzlich aus dem Süden Chinas über Hongkong nach Kanada eingereist.

Kanada hatte seinen letzten neuen SARS-Fall am 18. April bekannt gegeben. In der Zwischenzeit hatte die Weltgesundheitsorganisation die Reisewarnung für die am schwersten getroffene Stadt Toronto wieder aufgehoben.

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