Philippinen
Nach der Flutkatastrophe drohen Seuchen

Das philippinische Gesundheitsministerium hat Helfer in die zerstörten Regionen geschickt, um gegen Krankheiten vorzugehen. Mittlerweile sind fast 1000 Menschen durch die Fluten ums Leben gekommen.
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ManilaIm Anschluss der Flutkatastrophe mit fast 1000 Toten im Süden der Philippinen haben die Behörden am Mittwoch vor Seuchen gewarnt. Das Gesundheitsministerium hat inzwischen Hilfsmannschaften in die am schlimmsten betroffenen Städte Cagayan de Oro und Iligan in Marsch gesetzt, die dort den Ausbruch von ansteckenden Krankheiten nach Möglichkeit verhindern sollen. Die größten Gefahren gingen durch verschmutztes Wasser und fehlende sanitäre Einrichtungen aus.

Die Zahl der Todesopfer der Katastrophe vom vergangenen stieg inzwischen auf 976, wie die Zivilschutzbehörde in Manila mitteilte. Die Zahl der Vermissten war vom Roten Kreuz zu Wochenbeginn noch auf bis zu 900 geschätzt. Über 340.000 Menschen wurden durch die Sturzfluten vom vergangenen Samstag obdachlos. Tropensturm „Washi“ hatte in der Nacht zu Samstag die Insel Mindanao 800 Kilometer südlich von Manila erfasst. Zwölf Stunden Dauerregen ließen die Flüsse anschwellen. In der Nacht trat das Wasser über die Ufer und rauschte teils meterhoch durch die Straßen und Ortschaften. Die meisten Opfer wurden im Schlaf überrascht.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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