Philippinen
Taifun fordert 23 Tote

Im Taifun „Chanchu“ sind auf den Philippinen mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Der Sturm peitschte am Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern in der Stunde über den Nordwesten des Inselstaates hinweg.

HB MANILA. Mehr als 100 000 Menschen saßen in der betroffenen Region fest, weil die Flug- und Fährverbindungen unterbrochen werden mussten. Die meisten Opfer forderte der Sturm vor der Insel Masbate, wo ein Schiff in schwerer See kenterte. Mindestens 21 Seeleute starben, 18 konnten nach Angaben der Küstenwache gerettet werden.

Vor der Küste der Provinz Negros Occidental sank ein Fischerboot. Dabei ertrank ein Mann, seine vier Begleiter wurden gerettet. In der Provinz Batangas starb eine Frau als ihr Haus überflutet wurde.

Nach Angaben des Katastrophenschutzes waren rund 24 000 Menschen von dem Sturm betroffen. Hunderte Familien mussten in Notunterkünften Zuflucht suchen. In der Region Bicol zerstörten starke Winde und Überflutungen die Häuser von 300 Familien. Kräftige Ausläufer des Taifuns trafen auch auf die Hauptstadt Manila, wo in einigen Teilen vorübergehend der Strom ausfiel.

Der südostasiatische Inselstaat wird pro Jahr von etwa 20 Taifunen heimgesucht, zumeist während der Regenzeit.

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