Philippinen
USA schickt Flugzeugträger ins Katastrophengebiet

Der Taifun auf den Philippinen hat zahlreiche Landebahnen zerstört. Ein US-amerikanische Flugzeugträger soll jetzt bei den Rettungsarbeiten helfen. Washington sagte außerdem Millionenschwere Hilfszahlungen zu.
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WashingtonDie USA schickt ihren Flugzeugträger "USS George Washington" in die philippinischen Katastrophengebiete. Zudem würden weitere Schiffe entsandt, um die Rettungsarbeiten nach dem verheerenden Taifun "Haiyan" zu unterstützten, erklärte Verteidigungsminister Chuck Hagel am Montag in Washington.

Die "USS George Washington" mit 5000 Marinesoldaten und mehr als 80 Flugzeugen liege derzeit im Hafen von Hong Kong und werde noch am Montagabend (US-Ortszeit) Kurs auf die Philippinen nehmen.

Zuvor hatten die USA bereits weitere Soldaten als Helfer in die vom Sturm verwüsteten Gebiete geschickt. Sieben Spezialflugzeuge mit insgesamt 90 Marineinfanteristen und Matrosen an Bord starteten am Montag von Japan aus in Richtung Philippinen.

Bei den Flugzeugen handelt es sich nach Armeeangaben um vier Maschinen vom Typ MV-22B Ospreys, die Einsätze unter schwierigen Bedingungen fliegen können, und drei Hercules-Maschinen.

Die Truppen sollen 90 bereits vor Ort eingetroffene US-Kräfte unterstützen. Zudem kündigte Washington an, Hilfszahlungen in Höhe von 20 Millionen Dollar (15 Millionen Euro) bereitzustellen.

Der Taifun "Haiyan" war am Freitag über die ostphilippinischen Inseln Leyte und Samar hinweggezogen und hatte ganze Landstriche verwüstet.

Die philippinischen Behörden rechnen mit mehr als 10.000 Toten. Regierungen und Organisationen weltweit sagten ihre Hilfe zu.

Nach eigenen Angaben halfen die USA den Philippinen seit 1990 bereits mehr als 40 Mal nach schweren Katastrophen.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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