Philippinen
Vulkan Bulusan beeinträchtigt Luftraum

Die pazifischen Vulkane geben keine Ruhe. Nun steht der philippinische Feuerberg Bulusan im Fokus, seine Eruptionen gefährden nicht nur die Menschen in unmittelbarer Nähe, sondern auch den Flugverkehr.
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HB MANILA. Der Vulkan Bulusan auf den Philippinen hat am Freitag nach zwei Tagen relativer Ruhe eine 700 Meter hohe Aschefontäne in die Luft geschleudert. Das Institut für Vulkanologie warnte die Anwohner, keinesfalls die Gefahrenzone vier Kilometer um den Krater zu betreten. Dort könnten Fontänen von heißem Dampf aus dem Boden schießen. Auch Flugzeuge sollten die Region meiden.

Rund 300 Anwohner sind aus ihren Häusern geflüchtet, 80 000 sind in Alarmbereitschaft. Der Vulkan 250 Kilometer südöstlich von Manila ist einer von 23 aktiven Vulkanen im Land. Er war zuletzt 2006 ausgebrochen und am 6. November erneut erwacht.

Am Merapi in Indonesien ist es unterdessen ruhiger geworden. Die Behörden warnten aber, dass die Gefahr noch nicht gebannt sei. An den Hängen waren in den vergangenen fast drei Wochen mehr als 190 Menschen ums Leben gekommen.

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