Pilgerfahrt Hadsch: Muslime schleudern Steine gegen das Böse

Pilgerfahrt Hadsch
Muslime schleudern Steine gegen das Böse

Am Ende ging es dem Teufel an den Kragen - symbolisch zumindest: Zehntausende Muslime aus aller Welt schleuderten zum Abschluss der jährlichen Pilgerfahrt Hadsch im Königreich Saudi-Arabien Steine gegen drei Säulen, die das Böse symbolisieren sollen.

HB MINA. Im Anschluss an die symbolische Steinigung des Teufels begann das islamische Opferfest Eid al Adha. Die saudiarabische Regierung hatte erneut die Sicherheitsvorkehrungen während der Hadsch verschärft. Vor zwei Jahren waren bei einer Massenpanik während der Steinigung Luzifers 244 Menschen ums Leben gekommen.

An der Hadsch beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder mehr als zwei Millionen Muslime aus 178 Staaten. Am Montag waren die Pilger zum Berg Arafat bei Mekka geströmt, um dort zu beten. Die Gebete am Berg Arafat sind nach der Umrundung der Kaaba, einem fensterlosen Gebäude im Innenhof der Großen Moschee von Mekka, der zweite rituelle Höhepunkt der Pilgerfahrt, an der jeder gläubige Muslim nach den Vorschriften des Korans einmal in seinem Leben teilnehmen sollte. Auf dem Berg Arafat hat der Prophet Mohammed der Überlieferung zufolge im Jahr 632 nach Christus drei Monate vor seinem Tod seine letzte Predigt gehalten.

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