Pilot kämpft ums Leben
Wieder Hubschrauberabsturz in New York

Zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen ist ein Hubschrauber mit Passagieren an Bord über dem East River in New York abgestürzt. Das jüngste Unglück ereignete sich am Freitagabend in Sichtweite des Hauptquartiers der Vereinten Nationen.

HB NEW YORK. Zwar wurden alle sechs Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder lebend aus dem Fluss geborgen. Doch einer der beiden Piloten hatte so viel Wasser in die Lunge bekommen, dass er nach Auskunft eines New Yorker Krankenhauses am Samstag um sein Leben kämpfte. Die Maschine vom Typ Sikorski S-76 fiel nur wenige Sekunden nach dem Start mit dem Heck nach unten ins Wasser. Sie gehört nach Angaben des Lokalsenders New York 1 einem New Yorker Unternehmen und hatte den Firmenchef sowie dessen Vize und andere hochrangige Mitarbeiter an Bord. Vier Insassen des Hubschrauber gelang es, zum Kai zu schwimmen und sich dort so lange festzuklammern, bis sie von einer Hafenpatrouille gerettet werden konnten.

Die anderen Insassen wurden in Schlips und Anzug Hunderte von Metern von der Strömung mitgerissen und erst nach einer Suchaktion mit mehreren Rettungshubschrauber im Wasser entdeckt. Ein Kutter half, die um Hilfe schreienden Männer aus dem Wasser zu fischen. Erst am Dienstag war vor Manhattan ein Sightseeing-Helikopter in den East River gestürzt. An Bord waren sechs Touristen und ein Pilot. Alle überlebten, jedoch erlitt eine Frau aus England schwere Verletzungen. New Yorks Polizeichef Ray Kelly kündigte eine Untersuchung an. Es sei ungewöhnlich und ein Anlass zur Sorge, dass zwei Hubschrauber innerhalb einer Woche in den East River stürzen konnten.

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