PKW mir deutschem Personenkennzeichen gefunden
Wahrscheinlich weitere Deutsche unter den Tunnel-Opfern

Unter den Todesopfern des schweren Unfalls im Schweizer Viamala-Tunnel am vergangenen Samstag könnten sechs Deutsche sein.

HB CHUR. Die Ermittler bestätigten am Dienstag, dass ein völlig ausgebrannter Personenwagen mit vier Toten ein deutsches Kennzeichen hatte. Bereits am Montag hatte das Landeskriminalamt in München bekannt gegeben, dass einer der Toten ein 90-jähriger Mann aus Kaufbeuren in Bayern ist. Außerdem sei ein 52 Jahre alter Lastwagenfahrer aus der Umgebung von Waldkraiburg schwer verletzt worden. Inzwischen wurde bekannt, dass ein Schwerverletzter starb. Ob es sich dabei um den Mann aus Bayern handelt, teilten die Behörden zunächst nicht mit.

Bei dem Unfall war ein Personenwagen in einen Bus gerast und hatte ein Feuer ausgelöst. Am Dienstag wurde die Spurensicherung abgeschlossen. Die Identifizierung der Todesopfer im gerichtsmedizinischen Institut der Universität St. Gallen dauere aber noch an, erklärte die Kantonspolizei.

Bei dem Unfall konnten sich 21 Mitglieder einer Eishockey- Mannschaft aus dem Tessin retten. Zwei weitere Passagiere des Busses sind vermutlich unter den Toten. Der Tunnel soll am Freitag wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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