«Plichten vernachlässigt»
Die Fantastischen Vier wollen Sony verklagen

Die Fantastischen Vier wollen nicht mehr ihrer Plattenfirma Sony BMG zusammen arbeiten. Die Popband plant, gegen den Konzern zu klagen.

HB BERLIN.

Die Popgruppe Die Fantastischen Vier planen eine Klage gegen den Musikkonzern Sony BMG. Wie das Magazin «Der Spiegel» berichtet, will die Gruppe dadurch aus ihrem laufenden Vertrag mit dem Konzern herauskommen. «Wir können es uns einfach nicht vorstellen, weiter mit diesem Musikkonzern zusammenzuarbeiten», sagte Andreas Läsker, Manager der Fantastischen Vier, dem Magazin. In dem Bericht heißt es weiter, einen tiefer Konflikt zwischen der Band und der Plattenfirma gebe es schon seit Mitte der Neunziger Jahre. Die Unstimmigkeiten seien jedoch dadurch entschärft worden, dass die Band ihr eigenes, jedoch mit Sony verbundenes, Plattenlabel Four Music gründete.

Die Verbindung zwischen Sony und Four Music wurde demnach aber vor wenigen Monaten beendet. Dadurch müssten die vertraglich noch ausstehenden drei Platten der Fantastischen Vier wieder bei Sony BMG erscheinen.

Four-Music-Chef Fritz Braum sagte: «Diese Firma hat über Jahre ihre Pflichten gegenüber der Band in unverantwortlicher Weise vernachlässigt und kann nicht mit ihr umgehen.» Eine weitere Zusammenarbeit zwischen der Band und dem Konzern scheint bei solchen Aussagen nur schwer vorstellbar. Braum sagte weiter, die Band habe eine Vielzahl von «konkreten Verfehlungen» zusammengetragen. Damit soll vor Gericht die Auflösung des Vertrages durchgesetzt werden,

Vor fünf Wochen ist das aktuelle Album «Viel» der Fantastischen Vier erschienen.

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