Pokémon Go
Düsseldorf will Fan-Ansammlungen an der Kö beenden

Seit zwei Wochen hat die Stadt Düsseldorf eine Brücke auf der Kö gesperrt, weil sie von Pokémon-Go-Spielern belagert wird. Nun bat die Stadt den Hersteller, Bestandteile des Spiels zu löschen – um Fans fernzuhalten.

DüsseldorfDutzende Pokémon-Go-Spieler treffen sich jeden Tag auf einer Düsseldorfer Brücke und blockieren den Verkehr – doch damit soll bald Schluss sein. Die Stadt hat beim Spielehersteller beantragt, mehrere sogenannte Pokéstops an der Flaniermeile Kö zu löschen. Dann hätten die Spieler des gehypten Smartphone-Spiels keinen Anlass mehr, sich stundenlang auf der Girardet-Brücke aufzuhalten.

Seit zwei Wochen ist die Straße für sie gesperrt, die Stadt hat außerdem Toiletten und Mülleimer für die Pokémon-Fans aufgestellt. Während der Ferien sei das machbar gewesen, sagte ein Stadt-Sprecher am Donnerstag. Doch nun müsse es möglich sein, die Brücke wieder normal für den Verkehr zu nutzen. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ (Donnerstag) darüber berichtet.

Bei „Pokémon Go“ von Nintendo gehen Spieler mit ihrem Smartphone in der realen Welt auf die Suche nach virtuellen Monster-Figuren, die sie einfangen, trainieren und gegeneinander kämpfen lassen können. Das Spiel hat einen internationalen Hype ausgelöst.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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