Polizei erwartet weitere Zusammenstöße bei 1.-Mai-Demonstrationen
Verletzte bei Krawallen in Berlin

Bereits in der Nacht zum 1. Mai hat es in Berlin Krawalle gegeben. Im Norden der Stadt waren mehr als 2000 Polizisten im Einsatz.

HB BERLIN. In Berlin ist es bei Feiern autonomer Jugendlicher zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Im Mauerpark im Stadtteil Prenzlauer Berg nahm die Polizei in der Nacht zu Samstag 111 Randalierer vorübergehend fest. 58 Beamte seien verletzt worden, gab eine Sprecherin bekannt.

Bei den Zusammenstößen seien Flaschen und Steine geflogen. Die Einsatzkräfte räumten daraufhin den Park, in dem sich etwa 4000 Menschen zunächst friedlich die Walpurgisnacht gefeiert hatten.

Laut Polizei waren die Auseinandersetzungen aber «längst nicht so schlimm» wie 2003. Es seien weder Wasserwerfer noch Pfefferspray eingesetzt worden. Im Norden Berlins waren in der Nacht 2000 Polizisten im Einsatz, auch Hubschrauber unterstützen die Einheiten. In den vergangenen Jahren kam es im Prenzlauer Berg und in Friedrichshain in der Nacht zum 1. Mai immer wieder zu Auseinandersetzungen.

Am Samstag sollen etwa 8500 Beamte Ausschreitungen bei 16 angekündigten Großkundgebungen, Protestmärschen und Straßenfesten verhindern. Die von linksgerichteten Gruppen geplante «Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration» führt nach Kreuzberg, wo die Polizei auch in diesem Jahr mit Zusammenstößen rechnet. Sorgen bereitet den Einsatzkräften auch ein NPD-Aufmarsch in Lichtenberg und Friedrichshain – dort sind Gegendemonstrantionen von Autonomen angemeldet.

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