Polizist und zweiter Täter schwer verletzt
Bankräuber in Ratingen erschossen

Nach einem Banküberfall in Ratingen (Nordrhein-Westfalen) ist am Donnerstag ein Täter erschossen worden, ein zweiter Bankräuber und ein Polizist wurden schwer verletzt. Die beiden Täter hatten nach ersten Erkenntnissen die Bank als Weihnachtsmänner verkleidet wenige Minuten vor Geschäftsschluss überfallen.

HB RATINGEN. Auf der Flucht fielen sie zwei Polizisten auf, die zufällig in Zivilkleidung vorbeikamen. Dabei sei es zum Schusswechsel gekommen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Zur Identität des getöteten Mannes konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Der Zustand des schwer verletzten Polizisten im Alter von 37 Jahren sei nach einer Notoperation stabil.

Der verletzte Täter habe nach der Schießerei seine Flucht fortgesetzt. Er sei wenig später von einer Frau im Kofferraum eines Autos zum Krankenhaus gebracht worden. Der 42-jährige Verletzte habe mehrere Schusswunden. Er und die Frau seien im Krankenhaus festgenommen worden. Über die Identität der Frau wurden keine Angaben gemacht. Ob das Auto, mit dem der Verletzte in die Klinik transportiert wurde, etwas mit der Tat zu tun hat, sei offen, sagte Polizeisprecher Frank Sobotta.

Die Polizei ging davon aus, dass die Bankräuber bei ihrer Flucht Beute dabei hatten. Wo das Geld geblieben ist, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Auch die Höhe der Beute ist bislang unbekannt.

Während des Überfalls waren nach Polizeiangaben Angestellte und Kunden in der Bank. Einige hätten einen Schock erlitten. „In der Bank ist es sicher ruhiger zugegangen als anschließend draußen“, sagte Sobotta. Insgesamt habe die Polizei 20 Zeugen registriert. Die Ermittlungen vor Ort und die Vernehmungen sollten in der Nacht andauern.

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