Aus aller Welt
Präsident zieht aus Spuk-Palast aus

Der malawische Präsident ist aus seinem Palast ausgezogen. Der Grund: In den 300 Zimmern des Gebäudes spukten Geister.

HB BERLIN. Aus Angst vor Geistern wird der malawische Präsident Bingu wa Mutharika die Nächte nicht mehr in seinem Amtssitz verbringen. Der Präsident höre nachts Schritte und unerklärliche Geräusche, hieß es aus Regierungskreisen des südostafrikanischen Staates.

Mutharika beauftragte einen seiner Berater, den Priester Malani Mtonga, die bösen Geister zu vertreiben. Dem Präsidenten werde jedoch nichts geschehen, da man um eine «göttliche Intervention» zu seinem Schutz gebeten habe, sagte Mtonga.

Der Präsidentenpalast in der Hauptstadt Lilongwe hat rund 300 Zimmer. Bis zum vergangenen Mai war dort das Parlament untergebracht. Nach seinem Wahlsieg beanspruchte Mutharika unter dem Protest der Opposition das Gebäude für sich. Menschenrechtsorganisationen und die Opposition warfen ihm vor, sein Wahlversprechen zu brechen, die Ausgaben der Regierung einzuschränken. Das Parlament tagte zuletzt im September, weil kein geeignetes Gebäude zu finden war. Die nächste Sitzung ist für Ende März in einem gemieteten Objekt geplant.



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