Premierminister war vorübergehend im Krankenhaus
Blair wegen Herzrhythmusstörung behandelt

Der britische Premierminister Tony Blair ist am Sonntag wegen Herzrhythmusstörungen im Krankenhaus behandelt worden.

HB LONDON. Der britische Premierminister Tony Blair ist am Sonntag wegen Herzrhythmus-Störungen im Krankenhaus behandelt worden. Nach etwa sechs Stunden habe er wieder nach Hause gehen können, teilte die Downing Street am Abend mit. Den Angaben zufolge hatte sich Blair gegen Mittag unwohl gefühlt und über Schmerzen in der Brust geklagt. Daraufhin wurde er in das Hammersmith-Hospital in London gebracht. Dort stellten die Ärzte eine supraventrikuläre Tachykardie fest, eine anfallsweise auftretende Herzrhythmus-Störung. Blair sei sofort behandelt worden. „Es wurde festgestellt, dass sein Herzschlag unregelmäßig war“, sagte ein Sprecher der britischen Regierung. Einzelheiten über die Behandlung wurden nicht mitgeteilt.

Mediziner sagten im britischen Fernsehen, beschleunigter Herzschlag werde normalerweise entweder mit Medikamenten oder durch einen Elektroschock behandelt. Mittlerweile gehe es Blair wieder „gut“, versicherte die Downing Street. Im britischen Fernsehen wurde darüber spekuliert, dass der Stress der vergangenen Monate zu viel für Blair gewesen sein könnte. Der Premierminister war unter anderem durch die richterliche Untersuchung zur Kelly-Affäre unter Druck geraten.

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