Pressekonferenz um 17 Uhr
Vogelgrippe-Verdacht nicht bestätigt

Der Verdacht auf den Ausbruch der Vogelgrippe habe sich bisher nicht erhärtet, teilte das Hamburger Tropeninstitut am Montag in Hamburg mit. Ein Ergebnis der Untersuchungen werde am Abend erwartet. Der Allgemeinzustand der eingelieferten Frau sei gut.

HB HAMBURG. Zuvor hatte die Hamburger Feuerwehr mitgeteilt, eine Urlauberin, die aus Thailand zurückgekehrt sei, sei mit entsprechenden Symptomen ins Tropeninstitut der Hansestadt eingeliefert worden.

Am Frankfurter Aktienmarkt reagierten die Papiere der Lufthansa und des Touristikkonzerns Tui mit Abschlägen. Händler führten die Ausweitung der Verluste der beiden Dax-Unternehmen auf die Nachricht von dem Hamburger Verdachtsfall zurück. Die EU-Kommission riet zur Gelassenheit.

„Wir sind wegen des Verdachts auf Vogelgrippe alarmiert worden und haben eine Frau ins Tropeninstitut eingeliefert“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Eine sie begleitende Frau werde ebenfalls untersucht. Das Tropeninstitut selbst wollte zunächst nicht bestätigen, dass es sich um Verdacht auf Vogelgrippe handelt. Augenzeugen berichteten, die Frau sei von Feuerwehrleuten auf einer Trage liegend ins Tropeninstitut gebracht worden. Dabei hätten die Feuerwehrleute Schutzkleidung und Mundschutz getragen. Auch die Begleitperson habe einen Mundschutz getragen. Für etwa 17:00 Uhr wurde eine Pressekonferenz avisiert.

Die Referentin für Infektionsschutz der Stadt Hamburg, Clara Schlaich, sagte: „Das ist ganz unwahrscheinlich, dass sich eine Touristin mit der Vogelgrippe angesteckt hat.“ Ähnlich äußerte sich das bundeseigene Robert-Koch-Institut: „Ich halte es eher für sehr unwahrscheinlich. Unwahrscheinlich ist aber nicht unmöglich“, sagte eine Sprecherin.

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