Prinz Harry in Neuseeland
„Ich nenne sie Omi“

Prinz Harry hat sich bei einem Neuseeland-Besucht den bohrenden Fragen einer Schülergruppe gestellt. Dabei plauderte der Brite auch aus dem Nähkästchen und verriet ein paar Geheimnisse des Königshauses.
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Stewart IslandPrinz Harry hat Schulkindern in Neuseeland verraten, dass er seine Großmutter „Granny“ (deutsch etwa: Omi) nennt - obwohl Queen Elizabeth II. Staatsoberhaupt Großbritanniens ist. „Ich nenne sie Omi, aber ich spreche immer von der Queen, weil ich in der Armee bin und sie meine Chefin ist“, sagte der 30-Jährige am Montag bei einem Besuch der Halfmoon Bay School im Rahmen seiner einwöchigen Neuseeland-Reise.

Auf die bohrenden Fragen der Schüler hin erzählte er außerdem, dass er gerne fremde Sprachen beherrschen würde. Er lebe nicht in einem Schloss und besitze keine Krone. Er liebe es, mit Hubschraubern umherzufliegen. Und als hätte er auf die Fragen der Schüler nicht schon genug Geheimnisse des britischen Königshauses offenbart, legte Harry nach: Sein Lieblingsessen, das sei Spaghetti Bolognese.

Nur 24 Kinder gehen auf die kleine Grundschule auf der abgelegenen Insel Stewart Island. Deren Einwohnerzahl beträgt gerade einmal 378.

In der Schule stattete er auch einer Klasse während ihres Deutsch-Unterrichts einen Besuch ab. Er entschuldigte sich dafür, dieser Sprache nicht mächtig zu sein. In seiner Schulzeit, berichtete Harry, habe er einst Französisch gelernt, das meiste aber mittlerweile vergessen. Der Prinz ergänzte, er würde liebend gerne Spanisch sprechen können.

Am Vorabend war der Prinz von seinem geplanten Programm abgewichen und war zu einem Quiz-Abend in die einzige Bar der Insel gegangen. Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtete, hieß sein Team angelehnt an seine rötlichen Haare „The Ginger Ninjas“. Harrys Tippgemeinschaft wurde demnach Zweiter - hinter einer Gruppe, die aus seinen Bodyguards bestand.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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