Prinz William auf Staatsbesuch: Chinas Präsident will von englischen Kickern lernen

Prinz William auf Staatsbesuch
Chinas Präsident will von englischen Kickern lernen

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat am Montag in Peking den britischen Prinz William empfangen. Der ungewöhnlich ranghohe Empfang erfolgte gleich zu Beginn des viertägigen China-Besuches.
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PekingPrinz William ist als erstes hochrangiges Mitglied des britischen Königshauses seit Jahrzehnten auf das chinesischen Festland gereist. Der 32-Jährige kam am späten Sonntagabend (Ortszeit) in Peking an, wo er zunächst die Verbotene Stadt besichtigte und am Montag mit Präsident Xi Jinping zusammentraf.

Chinas Präsident beschrieb William nach Angaben des chinesischen Radios als Fußballfreund und äußerte die Hoffnung, dass China auch von Englands Kickern lernen könne. In der Kooperation zwischen beiden Fußballnationen gebe es sehr nützliche Anläufe, sagte Xi Jinping, der selbst als großer Fußballfan gilt und den chinesischen Fußball endlich auch auf Weltniveau bringen möchte.

Der Royal überreichte Chinas Präsidenten eine Einladung der Queen zu einem Besuch nach England, der Xi Jinping noch in diesem Jahr nachkommen will, wie das Staatsradio berichtete. Chinas Staats- und Parteichef beschrieb die Beziehungen zu Großbritannien als „sehr gut“. Die „umfassende strategische Partnerschaft“ zwischen beiden Ländern entwickele sich sehr schnell.

Zuvor war William vier Tage lang in Japan gewesen – einem wirtschaftlichen und geografischen Rivalen Chinas.

Nach der Zusammenkunft mit Xi ist geplant, dass William am späteren Montag nach Shanghai weiterreist und seine China-Reise am Mittwoch im Südwesten an der chinesischen Grenze zu Myanmar abrundet. Das Interesse an seinem Besuch wird sich unter den Chinesen vermutlich eher in Grenzen halten, da seine Frau Kate nicht an seiner Seite ist. Sie erwartet im nächsten Monat das zweite gemeinsame Kind des Paares.

Nach dem Treffen besuchte der Prinz ein Restaurationsprojekt in Pekings Altstadt und traf behinderte Kinder. Von Peking reist William nach Shanghai weiter, bevor er einen Ausflug zu freilebenden Elefanten in der südwestchinesischen Provinz Yunnan macht. William engagiert sich wie sein Vater seit Jahren für den Schutz von Tieren vor Wilderei. Der Prinz reist ohne seine schwangere Frau Kate (33) und Söhnchen George (1).

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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