Privataudienz
Deutscher versucht Papamobil zu entern

Zwischenfall auf dem Petersplatz in Rom: Ein 27-jähriger Deutscher hat am Mittwoch versucht, auf das offene Papamobil von Benedikt XVL. zu springen. Der Papst blieb während der Fahrt zu seiner wöchentlichen Generalaudienz unverletzt und wirkte völlig unberührt. Der Mann wurde von Sicherheitskräften zu Boden geworfen und überwältigt.

HB ROM. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi erklärte, der Angreifer habe Anzeichen von „mentaler Instabilität“ gezeigt. Er sei nach einem kurzen Verhör zur Überprüfung seines psychischen Zustand in eine Klinik eingewiesen. Der 27-Jährige habe es nicht auf das Leben des Papstes abgesehen, betonte Lombardi. Vielmehr habe er auf sich selbst aufmerksam machen wollen.

Bei der Fahrt des Papstes über den Petersplatz stand der Mann, der ein rosafarbenes T-Shirt, dunkle Shorts, eine Baseball-Kappe in Beige und eine dunkle Sonnenbrille trug, offenbar in der dritten Reihe der Zuschauer. Plötzlich überwand er die Absperrung, sprang auf das Fahrzeug des Papstes zu und hielt sich für ein paar Sekunden daran fest, bevor er überwältigt wurde. Das Papamobil setzte seine Fahrt ohne Unterbrechung fort, und Benedikt winkte den Menschen zu.

In der Menge auf dem Petersplatz befanden sich am Mittwoch etwa 35.000 Menschen. Die Sicherheitsvorkehrungen bei öffentlichen Fahrten des Papstes sind schon seit Jahren sehr streng. Unter anderem gibt es Absperrungen aus Holz, so dass die Route des Papamobils nicht blockiert werden kann. Das Fahrzeug wird stets von einem Aufgebot der Schweizer Garde begleitet.

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