Prodi sendet Kondolenzbotschaft an iranischen Präsidenten
EU stellt 2,3 Millionen Euro Iran-Nothilfe bereit

Mit 2,3 Millionen Euro hilft die Europäische Union den Erdbebenopfern in Iran. EU-Mitarbeiter reisten in das Land, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

HB BERLIN. Die Europäische Union stellt 2,3 Euro Soforthilfe für die Erdbebenopfer in Iran bereit. Das teilte die EU am Samstag in Brüssel mit. Je nach Bedarf könne in den kommenden Tagen weitere Unterstützung gewährt werden, sage ein Sprecher. Die Regierung in Teheran hatte um finanzielle Hilfe gebeten.

Schon am Freitag hatte die EU-Kommission in einer ersten Reaktion angekündigt, 800 000 Euro zu geben. Das Geld werde vom EU-Büro für humanitäre Hilfe, Echo, zur Verfügung gestellt, sagte ein Sprecher der Behörde. Echo-Mitarbeiter seien auf dem Weg nach Iran, um vor Ort zu sehen, wo Hilfe nötig sei. Italien, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne hat, koordiniert die Arbeit in Iran.

Die EU schickt Rettungsteams, Lazarette sowie Zelte und Decken in das Katastrophengebiet.

EU-Kommissionspräsident Romano Prodi drückte in einer Kondolenzbotschaft dem iranischen Präsidenten Mohammed Chatami sein Mitgefühl aus. Prodi überbrachte nach eigenen Worten seine «Solidarität mit den Familien der Opfer und dem iranischen Volk».

Bei dem starken Erdbeben im Südosten Irans am Freitag kamen nach bisherigen Erkenntnissen bis zu 20 000 Menschen ums Leben. Zehntausende wurden verletzt.

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