Promi-Talk Die Kehrseite von Kim Kardashian

Auffallen um jeden Preis, am besten mit nackter Haut: Dieses Motto zahlt sich für Kim Kardashian aus. Die Promi-Königin ist in aller Munde. Sie verdient Millionen, baut ein Imperium auf und löst Debatten im Netz aus.
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Die Horrornacht von Paris
In Paris
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29. September 2016: Kim Kardashian sitzt mit Kourtney Kardashian and Kris Jenner in einer Präsentation auf der Pariser Modewoche. Diese Paris-Reise dürfte dem TV-Sternchen allerdings in übler Erinnerung bleiben. 

Vor dem Angriff
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Kardashian war seit einigen Tagen in Frankreich und besuchte die Prêt-à-Porter-Schauen der Pariser Modewoche. Ein Trip, den sie wie üblich vor dem Millionenpublikum ihrer Accounts in den sozialen Netzwerken in Szene setzte - etwa bei Shows von Givenchy und Balenciaga. „Kourtney and Kim take Paris“ (etwa: Kourtney und Kim erobern Paris), schrieb sie zu einem Foto, das sie neben ihrer Schwester zeigt.

Millionenraub
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Maskierte Räuber stürmen Kardashians Zimmer in einer Luxusresidenz, bedrohen die 35-jährige Amerikanerin mit vorgehaltener Waffe und erbeuten Schmuck im Wert von rund neun Millionen Euro. „Sie ist ziemlich durcheinander, aber körperlich unversehrt“, sagt ihre Sprecherin am Morgen danach.

Als Polizisten verkleidet
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Fünf Räuber tauchen in der Nacht zum Montag als Polizisten verkleidet vor dem roten Portal des diskreten Stadtpalais auf, in dem Kardashian abgestiegen ist. Der „Figaro“ nennt die Adresse „die geheime Residenz der Stars“, der Élyséepalast und das berühmte Kaufhaus Galeries La Fayette sind jeweils nur etwa zehn Gehminuten entfernt. Die Täter zwingen den Pförtner, sie zur Unterkunft der Amerikanerin zu bringen.

Ins Badezimmer gesperrt
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Zwei Männer dringen in ihr Zimmer ein und bedrohen sie mit einer Waffe. Der Sender iTélé und weitere französische Medien berichten, die Kriminellen hätten die Amerikanerin mit Klebeband gefesselt und ins Badezimmer gesperrt, bevor sie flüchteten. Ihre Beute: Ein Ring und ein Schmuckkästchen. Der Wert des Rings wird in Pariser Justizkreisen mit vier Millionen Euro beziffert, der Inhalt der Schatulle soll fünf Millionen Euro wert sein.

Kein Zufall
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Das Vorgehen lässt aus Sicht des Polizeigewerkschafters Luc Poignant vermuten, dass die Täter genau wussten, worauf sie es abgesehen hatten. „Das war sicher kein Zufall“, sagt er dem Sender BFMTV. „In einem solchen Fall muss man wissen, dass die Person sich an diesem Ort aufhält und dass sie wertvolle Schmuckstücke bei sich hat.“

Kanye geschockt
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Kim Kardashians Mann Kanye West erfährt auf der Bühne vom Drama in Paris. Der Rapper gibt gerade ein Konzert in New York, als er den Auftritt aus heiterem Himmel abbricht: „Sorry“, sagt er kurzangebunden, „Notfall in der Familie“. Kurz zuvor war er ebenfalls in Paris gewesen, das Paar zeigte sich vergangene Woche gemeinsam etwa bei der Schau des Labels Off-White.

DüsseldorfWie so oft ging alles los mit ein paar Bildern. Für das US-Magazin „Paper“ zog Kim Kardashian blank – vorne wie hinten. Kaum waren einige Bilder des Foto-Shootings veröffentlicht, war sie in aller Munde. Auch hierzulande. Nicht nur im Netz, sondern auch bei Herrn Jedermann. So powert die „Bild“ seit Tagen mit der nackten Haut von Kim.

Etliche andere schwimmen in der Kardashian-Welle mit. Wer bei Google-News etwa den Namen der Schauspielerin eingibt, wird überflutet mit Meldungen aus deutschen Medien – und natürlich den dazugehörigen Bildern, Bildergalerien und anzüglichen Überschriften wie „Ölige Glanzleistung“ oder „…zeigt ihr Glanzstück“.

Nun sind halbnackte Auftritte von Schauspielern, Sängern und Models in Amerika an der Tagesordnung. Beinahe täglich posieren sie bei irgendeiner Gala auf dem roten Teppich. Und werden bevorzugt abgelichtet, wenn der Ausschnitt besonders tief ist, der Stoff wenig verdeckt und die Pose irgendwie anrüchig ist.

Das jüngste Shooting von Kim Kardashian geht jedoch über das bisher Übliche hinaus. Dies zeigt die Reaktion im Netz, also auf Twitter, Facebook und Instagram – den bevorzugten Plattformen, auf denen sich die Stars tummeln und wo sie ihre Fans (und Voyeure) regelmäßig über ihr Tun informieren. Die Netzgemeinde ist gespalten.

Im Internet kursieren bereits Parodien und Foto-Montagen: Eine zeigt beispielsweise Kardashian mit dem Hinterteil eines Pferdes. Es gab auch viele Kommentare: „Es ist wirklich ein unglaublicher Po“, twitterte die Schauspielerin Alyssa Milano. Die Kollegin Naya Rivera kritisierte dagegen die freizügigen Fotos: „Du bist eine Mutter.“

Wer die Debatte online verfolgen möchte, kann dies auf Twitter mit dem Hashtag „#breaktheinternet“ tun. Das merkwürdige und recht lange Motto geht zurück auf das Cover des Magazins „Paper“. Und provoziert: Als ob ein paar Fotos das Internet brechen könnten – selbst wenn sie von der „Königin der Promiwelt“ (Stern.de) kommen.

Reich und rücksichtslos
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