Promi-Talk
Die Kehrseite von Kim Kardashian

Auffallen um jeden Preis, am besten mit nackter Haut: Dieses Motto zahlt sich für Kim Kardashian aus. Die Promi-Königin ist in aller Munde. Sie verdient Millionen, baut ein Imperium auf und löst Debatten im Netz aus.
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DüsseldorfWie so oft ging alles los mit ein paar Bildern. Für das US-Magazin „Paper“ zog Kim Kardashian blank – vorne wie hinten. Kaum waren einige Bilder des Foto-Shootings veröffentlicht, war sie in aller Munde. Auch hierzulande. Nicht nur im Netz, sondern auch bei Herrn Jedermann. So powert die „Bild“ seit Tagen mit der nackten Haut von Kim.

Etliche andere schwimmen in der Kardashian-Welle mit. Wer bei Google-News etwa den Namen der Schauspielerin eingibt, wird überflutet mit Meldungen aus deutschen Medien – und natürlich den dazugehörigen Bildern, Bildergalerien und anzüglichen Überschriften wie „Ölige Glanzleistung“ oder „…zeigt ihr Glanzstück“.

Nun sind halbnackte Auftritte von Schauspielern, Sängern und Models in Amerika an der Tagesordnung. Beinahe täglich posieren sie bei irgendeiner Gala auf dem roten Teppich. Und werden bevorzugt abgelichtet, wenn der Ausschnitt besonders tief ist, der Stoff wenig verdeckt und die Pose irgendwie anrüchig ist.

Das jüngste Shooting von Kim Kardashian geht jedoch über das bisher Übliche hinaus. Dies zeigt die Reaktion im Netz, also auf Twitter, Facebook und Instagram – den bevorzugten Plattformen, auf denen sich die Stars tummeln und wo sie ihre Fans (und Voyeure) regelmäßig über ihr Tun informieren. Die Netzgemeinde ist gespalten.

Im Internet kursieren bereits Parodien und Foto-Montagen: Eine zeigt beispielsweise Kardashian mit dem Hinterteil eines Pferdes. Es gab auch viele Kommentare: „Es ist wirklich ein unglaublicher Po“, twitterte die Schauspielerin Alyssa Milano. Die Kollegin Naya Rivera kritisierte dagegen die freizügigen Fotos: „Du bist eine Mutter.“

Wer die Debatte online verfolgen möchte, kann dies auf Twitter mit dem Hashtag „#breaktheinternet“ tun. Das merkwürdige und recht lange Motto geht zurück auf das Cover des Magazins „Paper“. Und provoziert: Als ob ein paar Fotos das Internet brechen könnten – selbst wenn sie von der „Königin der Promiwelt“ (Stern.de) kommen.

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