ProSieben setzt Sendung bereits nach einer Folge ab
"Hire or Fire" gefeuert

Nach nur einer Sendung stellt ProSieben die Show „Hire or Fire“ mit sofortiger Wirkung wieder ein. Als Grund nannte der Münchner Privatsender am Dienstagabend die geringe Zuschauerquote von 6 Prozent in der werberelevanten Gruppe von 14 bis 49 Jahren.

HB HAMBURG. Insgesamt wollten nur 950 000 Zuschauer die Sendung sehen, war einem Marktanteil von gerade einmal 2,2 Prozent entspricht. In der geplanten Reihe wollte Fernsehproduzent John de Mol unter zehn Kandidaten Ausschau nach einem Kreativdirektor für eine TV- Produktionsgesellschaft halten. Der Kölner Privatsender RTL plant vom 26. Oktober an ein ähnliches Format: „Big Boss“ mit Bayer Leverkusens Ex-Manager Reiner Calmund.

„Wenn das Interesse der Zuschauer an diesem Thema derart gering ist und sie wenig Lust haben einzuschalten, muss man der Wahrheit ins Auge sehen und Größe beweisen“, sagte de Mol. „Deshalb finde ich die gemeinsame Entscheidung von ProSieben und mir nur konsequent. Wer floppt, fliegt eben.“ Unter diesem Motto stand auch die Premiere der TV-Show am Montagabend.

In der ersten Folge musste Kandidat Anthony die Show verlassen. Dabei hatte er vor seiner Teilnahme bei „Hire and Fire“ eigens seinen Job als Manager bei einem Fernsehsender gekündigt. Anthony war einer von zwei Teamleitern, die mit ihrer jeweiligen Gruppe ihre Kreativität unter Beweis stellen mussten. Insgesamt hatten sich mehr als 5 000 Frauen und Männer für die Show beworben.

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