„Provokateur aus dem Sauerland"
Merz zu zwei Eimern Wein verurteilt

Das „Stockacher Narrengericht“ hat den CDU-Politiker Friedrich Merz am Donnerstagabend für seine „schrecklichen Untaten“ zu zwei Eimern Wein zu je 60 Litern verurteilt.

HB STOCKACH. Das vor 653 Jahren gegründete satirische Gericht in dem Bodenseestädtchen Stockach nahm besonders das Steuerkonzept des 48- jährigen „Provokateurs aus dem Sauerland“ aufs Korn. Der Vizevorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, im akkuraten grauen Dreiteiler mit roter Krawatte, akzeptierte den Schuldspruch vor 1200 Zuschauern.

Schmunzelnd und konzentriert, die Hände brav im Schoß gefaltet und nur gelegentlich protestierend, hatte der Beklagte die ungeheurerlichen Anschuldigungen des Klägers vernommen: Der „Nischen-Theoretiker“ und „Science-Fiction Autor“ habe sich ein Steuerkonzept ausgedacht, dass so durchsichtig, klar und eindeutig sei, dass die „Lieblinge der Nation“, die Finanzbeamten arbeitslos würden.

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