Prozess
„Maskenmann“ bekräftigt frühere Geständnisse

Der mutmaßliche Kindsmörder, der als „Maskenmann“ bekannt geworden ist, hat vor Gericht die ihm zur Last gelegten drei Morde gestanden.
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StadeDer als „Maskenmann“ bekannt gewordene mutmaßliche Kindsmörder Martin N. hat vor Gericht seine früheren Geständnisse erneuert. In seinem Prozess vor dem Landgericht Stade gestand der 40-Jährige am Mittwoch in einer von einem Verteidiger verlesenen Erklärung die drei ihm zur Last gelegten Morde an Jungen sowie den Missbrauch diverser weiterer Opfer. Lediglich einige wenige der insgesamt etwa 40 Missbrauchstaten, die ihm in der Anklage vorgeworfen werden, ließ N. über den Anwalt vor Gericht bestreiten.

„Ich bin entsetzt über meine Taten und empfinde tiefe Scham und Reue“, teilte der Angeklagte in der Erklärung weiter mit. N. muss sich wegen einer aufsehenerregenden Mord- und Missbrauchsserie verantworten, bei der er laut Anklage zwischen 1992 und 2001 in verschiedene norddeutsche Schullandheime, Zeltlager und Privatwohnungen eingedrungen und Jungen missbraucht haben soll. Drei von ihnen soll er getötet haben. Er habe sie „aus Angst vor Entdeckung“ ermordet, ließ N. am Mittwoch vor Gericht erklären. Der Angeklagte hatte die Taten bereits bei der Polizei gestanden.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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