Pubs in Nordirland erwarten Zustrom
Raucher müssen in Irland draußen bleiben

Um Mitternacht hieß es „Auf Nimmerwiedersehen Zigaretten, Zigarren und Pfeifen“ in den rund 10 000 Pubs der Republik. Selbst abgesonderte Raucherecken in Gaststätten, Betrieben, Krankenhäusern und Restaurants sind seit Montag verboten.

HB DUBLIN. Irland ist das erste EU-Land mit einem solch drastischen Rauchverbot. Wer jetzt mit einem Glimmstängel im Restaurant erwischt wird, muss 3 000 Euro Strafe zahlen. 450 Rauchinspektoren wachen landesweit darüber, dass das Gesetz überall befolgt wird. An den Eingängen zu Kneipen und Restaurants sowie auf Toiletten und im Barbereich wurden am Montag die vorgeschriebenen Rauchverbotsschilder angebracht. Das Personal soll Gäste, die sich eine Zigarette anzünden, darauf aufmerksam machen, dass Rauchen nicht erlaubt ist - und sich notfalls weigern, Raucher zu bedienen.

Die Schilder hingen zwar schnell, doch auf die rauchende Kundschaft will so mancher EWirt nicht verzichten. Viele Kneipenbesitzer stellten Tische und Stühle am Montag nach draußen und erweiterten so ihren Open-Air-Bereich. Für Raucher, die nun ihr Bierchen draußen drinken müssen, wurden außerdem Aschenbecher an die Außenwände der Pubs geschraubt. Der Besitzer von „Johnnie Fox's“ stellte einen ausrangierten Bus vor die Kneipe. In den „Happy Smoking Bus“ dürfen nur Gäste und keine Angestellten - so wird das Rauchverbot umgangen.

Viele irische Kneipiers haben Bedenken, dass ihnen die Kunden weg laufen. Pubs in Nordirland erwarten demgegenüber nach einem Bericht der BBC, dass rauchende Iren über die Grenze kommen und bei ihnen Bier trinken.

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