Racheakt
Verletzte bei Anschlag in Izmir

Bei der Explosion einer Handgranate sind am Montag in einem Café der westtürkischen Hafenstadt Izmir zahlreiche Menschen verletzt worden. Offenbar handelte es sich um einen Racheakt, wie die private Nachrichtenagentur Doga berichtete. Die Polizei bestätigte den Anschlag, nannte aber keine weiteren Einzelheiten.

HB ISTANBUL. Bei dem Anschlag sind zwölf Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Ein erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassener Besucher habe eine Handgranate auf einem der Tische zurückgelassen und sei vor der Explosion gegangen, berichteten türkische Medien am Abend. Angeblich wurde in dem Café auch illegales Glücksspiel betrieben.

Der Mann, der die Betreiber von früher gekannt haben soll, habe Arbeit und Geld verlangt. Darüber sei es zum Streit gekommen. Der Attentäter habe eine ganze Weile in dem Café gesessen und einen Tee getrunken, bevor er die Handgranate aus einer Tasche hervorgeholt und danach in einem Auto die Flucht ergriffen habe.

In den vergangenen Wochen haben kurdische Separatisten sowie andere militante Gruppen des öfteren Sprengsätze zur Detonation gebracht.

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