Rätsel gelöst
Seehundsterbens geht auf Influenzavirus zurück

350 kranke oder tote Seehunde wurden seit Anfang Oktober im Wattenmeer gefunden, der Schuldige ist nun identifiziert: Ein Influenzavirus. Der Seehundbestand in Deutschland ist nicht in Gefahr.
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TönningEin großer Teil der seit Anfang Oktober schwer krank oder tot aufgefundenen Seehunde an der Nordseeküste hatte sich mit einem Influenzavirus infiziert. Dies ist das Ergebnis tierärztlicher Untersuchungen, die am Montag vorgestellt wurden.

Der Wattenmeerbestand der Seehunde sei nach Einschätzung der Fachleute durch das aktuelle Sterben nicht gefährdet, teilte die Nationalparkverwaltung im schleswig-holsteinischen Tönnig mit. Ein Staupevirus, das 1988/89 und 2002 zu massenhaften Seehundsterben führte, sei nicht nachgewiesen worden. Seit Anfang Oktober wurden auf Helgoland, Sylt, Amrum und Föhr insgesamt rund 350 schwer kranke oder tote Seehunde gefunden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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