Raffinerien wegen Hurrikan geschlossen
„Humberto“ geht in Texas an Land

Mit zum Teil sintflutartigen Regenfällen hat „Humberto“ am Donnerstag die Küste des US-Staates Texas erreicht. Der Hurrikan erinnerte die Ölkonzerne, Raffineriebetreiber und die Anlieger am Golf von Mexiko unsanft daran, dass die jährliche Hurrikan-Saison im September und frühen Oktober traditionell ihren Höhepunkt erreicht.

HB NEW YORK/HOUSTON. Der Hurrikan hat im US-Bundesstaat Texas am Donnerstag mehr als 100 000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Haushalte seien seit dem frühen Morgen ohne Elektrizität, sagte eine Sprecherin eines lokalen Energieversorgers. Der Wirbelsturm erreichte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Kilometern pro Stunde die Küste der USA. Wegen der Stromausfälle mussten drei Öl-Raffinerien geschlossen werden. Das Hurrikan-Zentrum erwartete, dass „Humberto“ den südöstlichen Teil von Texas und den Osten des angrenzenden Bundesstaats Louisianas treffen wird. In Louisiana erklärte der Gouverneur den Notstand. Dort schwächte sich der Sturm im Verlauf des Tages allerdings zu einem Tropensturm ab.

Die drei Raffinerien, die den Betrieb einstellten, haben nach Angaben von Rohstoffhändlern eine Kapazität von mehr als 800 000 Barrel pro Tag. Der Ölpreis, der am Mittwoch einen Rekordstand erreicht hatte, zog weiter an. In der Region befinden sich wichtige Ölförderanlagen und Raffinerien. Experten rechneten jedoch nicht mit großen Schäden durch den Sturm. „Humberto“ soll nach Angaben des Hurrikan-Zentrums in seinem weiteren Verlauf den Norden Louisianas, und Teile von Mississippi und Alabama durchqueren, bevor er sich in etwa drei Tagen auflösen wird.

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