Rechtsstreit um angebliche Affäre Trump-Anwalt sieht Millionenanspruch gegenüber Pornodarstellerin

Im Rechtsstreit mit Pornodarstellerin Stephanie Clifford sieht der Anwalt Donald Trumps einen Millionenanspruch durch den US-Präsidenten.
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Die Pornodarstellerin behauptete, eine Affäre mit US-Präsident Donald Trump gehabt zu haben – und soll damit gegen eine umstrittene Schweigevereinbarung verstoßen haben. Quelle: Reuters
Stephanie Clifford

Die Pornodarstellerin behauptete, eine Affäre mit US-Präsident Donald Trump gehabt zu haben – und soll damit gegen eine umstrittene Schweigevereinbarung verstoßen haben.

(Foto: Reuters)

WashingtonPorno-Star Stephanie Clifford alias Stormy Daniels hat nach Angaben von Donald Trumps persönlichem Anwalt Michael Cohen mindestens 20 Mal eine Schweigevereinbarung vom Oktober 2016 gebrochen. Das gebe ihm das Recht, von ihr eine Entschädigung 20 Millionen Dollar zu einzufordern, heißt es Medienberichten zufolge in einem Papier, das Cohen am Freitag bei einem kalifornischen Gericht einreichte. Clifford behauptet, 2006 eine Affäre mit dem jetzigen US-Präsidenten gehabt zu haben.

Nach Angaben ihres Anwaltes Michael Avenatti wurde Clifford unter Androhung körperlicher Gewalt zur Einhaltung ihres Schweigeabkommens mit dem US-Präsidenten gedrängt. Ob die Drohungen von Trump selbst oder jemandem aus seinem Umfeld kamen, wollte der Jurist in Interviews mit CNN und MSNBC nicht bestätigen.

Cohen zahlte ihr kurz vor der Wahl 2016 ein Schweigegeld von 130.000 Dollar – aus eigener Tasche und ohne Wissen des Präsidenten, wie er sagt. Clifford argumentiert aber, dass die Vereinbarung von damals nicht gültig sei, weil sie nicht von Trump selber unterzeichnet wurde. In der vergangenen Woche zog sie vor ein staatliches Gericht in Kalifornien.

Cohen will jetzt erreichen, dass der Fall einer Bundesinstanz übertragen wird. Das würde die Möglichkeit vergrößern, dass der Streit in einem Schlichtungsverfahren hinter verschlossenen Türen beigelegt wird. Ein weiterer Anwalt Trumps unterstützte am Freitag diesen Vorstoß im Namen des Präsidenten in einem gerichtlichen Papier. Damit greift Trump selber erstmals in das juristische Gerangel um Stormy Daniels ein.

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  • dpa
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