"Regierung sollte einschreiten und erhalten, was vom Tierleben unter Wasser noch übrig ist"
„Findet Nemo" löst Ansturm auf Tropenfische aus

Tropenfische sind derzeit heiß begehrt. Ausgelöst wurde der Ansturm auf die kleinen bunten Gesellen durch den Trickfilm „Findet Nemo“. Für den Pazifik rund um den Inselstaat Vanuatu, wo die Fische beheimatet sind, könnte diese plötzliche Welle der „Tierliebe" allerdings fatale Folgen haben.

HB SYDNEY. „Derzeit werden solch große Mengen an Fischen herausgeholt, dass wir es für nötig ansahen, die Öffentlichkeit zu alarmieren“, sagte der Sprecher der Tourismusindustrie auf Vanuatu, Peter Whitelaw, am Dienstag dem australischen Rundfunksender ABC. Die Nachfrage nach Arten wie dem Clownfisch habe sprunghaft zugenommen, als der animierte Ozean- Abenteuerfilm in den Kinos anlief, meldete ABC weiter.

„Wir sind einigermaßen besorgt darüber, dass sie staatliche Fischerei- und Investitionsförderung Lizenzen an die Händler ausgibt, weil hier derzeit jede Art von Investition gefördert wird“, sagte Whitelaw weiter. Stattdessen sollte die Regierung einschreiten und erhalten, was vom Tierleben unter Wasser noch übrig sei.

„Findet Nemo“ handelt von einem Clownfisch, der seinen verschwundenen Sohn sucht. Das Abenteuer spielte in den USA bereits mehr als 400 Millionen Dollar ein.

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