Regionalzüge gestoppt
Mehrere Verletzte bei Erdbeben in Japan

Der Süden und Westen Japans ist am Montag von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Mindestens sieben Menschen wurden verletzt und der Verkehr wurde zum Teil beeinträchtigt.

HB TOKIO. Die Erdstöße am frühen Morgen hätten eine Stärke von 6,2 gehabt, teilte die Meteorologische Amt mit. In Indonesien hatte Ende Mai hatte ein Erdbeben der Stärke 6,3 mehr als 5700 Menschen das Leben gekostet.

Das Zentrum des Bebens lag rund 140 Kilometer unter der Erdoberfläche in der Präfektur Oita. Die Gegend auf der Insel Kyushu ist etwa 800 Kilometer von der Hauptstadt Tokio entfernt. Durch das Beben kam der Verkehr einiger Regionalzüge zum Erliegen. Wie der Fernsehsender NHK berichtete mussten Schnellzüge ihre Geschwindigkeit drosseln.

Die Erdstöße waren in mehreren Städten des Landes zu spüren. Zu den am stärksten betroffenen Städten gehörte auch Hiroshima, wo der Autobauer Mazda Fabriken betreibt. Nach Angaben des Konzerns wurden die Fabriken nicht beschädigt, aber der Produktionsbeginn verzögerte sich leicht.

Die Atomkraftwerke und großen Öl-Raffinerien des Landes meldeten keine Ausfälle. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Japan ist von mehreren Vulkanen und Ozeangräben umgeben und gehört zu den am häufigsten von Erdbeben betroffenen Ländern der Welt. Rund 20 Prozent aller jährlich auf der Welt verzeichneten Beben mit einer Stärke von 6,0 oder darüber erschüttern die Region.

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