Reisende mussten Zug verlassen
Bombenattrappe stoppt Intercity Mittenwald-Dortmund

Eine Bombenattrappe hat die Polizei in Aschaffenburg zum Stopp eines mit etwa 450 Fahrgästen besetzten Intercity-Zuges gezwungen. Der Gegenstand habe „täuschend echt“ ausgesehen.

HB ASCHAFFENBURG. Wie die Beamten und die Bahn berichteten, mussten die Reisenden am Freitagabend im Hauptbahnhof der unterfränkischen Stadt den IC 328 Mittenwald-Dortmund verlassen, mehrere Gleise wurden gesperrt. Sprengstoff-Spezialisten konnten nach etwa zwei Stunden Entwarnung geben, doch dauerten die Ermittlungen am Abend an. Der Intercity „Alpenland“ blieb zwecks „spurentechnischer Untersuchungen“ noch am Ort des erzwungenen Halts zurück.

Die Polizei teilte aus ermittlungstaktischen Gründen im Lauf des Abends mit: „Bei dem im Intercity 328 aufgefundenen sprengstoffverdächtigen Gegenstand handelt es sich nach ersten Erkenntnissen dem Anschein nach um eine Attrappe.“ Diese habe aus einer Flasche mit einer Flüssigkeit und einer „täuschend echt“ aussehenden Zündvorrichtung bestanden. Das Bayerische Landeskriminalamt habe die kriminaltechnischen Untersuchungen übernommen. „Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen“, hieß es. Der betroffene Zug sei vorsorglich evakuiert worden.

Gegen 17.30 Uhr habe eine Reinigungskraft eine Tasche mit der Bombenattrappe in einer Zugtoilette gefunden. Zwei Gleise blieben auch am späten Abend weiter gesperrt. Der übrige Zugverkehr laufe wieder störungsfrei, hieß es.

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