Rekordvolumen
Mehr Übernahmen und Fusionen denn je

So viele Übernahmen und Fusionen wie niemals zuvor wurden im Jahr 2006 rund um den Globus getätigt.

HB FRANKFURT. Bis kurz vor Weihnachten seien Fusionen und Übernahmen (M&A) Volumen von 3,61 Billionen Dollar (rund 2,75 Billionen Euro) getätigt worden, teilte der Datenanbieter Thomson Financial am Mittwoch mit. Dies entspreche einem Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr und liege über dem bisherigen Höchststand von 3,40 Billionen Dollar aus dem Jahr 2000. In Europa sei mit 1,36 Billionen Dollar ebenfalls ein neuer Rekord erzielt und das Vorjahresvolumen um ein Drittel übertroffen worden.

An der Spitze der Beraterbanken steht den Daten zufolge 2006 wie im Vorjahr die US-Investmentbank Goldman Sachs, die auf einen Marktanteil von 29 Prozent kommt. Citigroup verbesserte sich auf Rang zwei von Rang fünf, während Morgan Stanley um einen Platz auf die dritte Position abrutschte. Die Deutsche Bank nimmt mit einem Marktanteil von 13,3 Prozent weltweit unverändert Rang neun ein und betreute in diesem Jahr M&A-Mandate im Volumen von knapp 482 Mrd. Dollar.

Bei Transaktionen mit europäischer Beteiligung konnten sich die Frankfurter hingegen um einen Rang auf den sechsten Platz verbessern. Nummer eins auf dem alten Kontinent ist der US-Konkurrent Morgan Stanley gefolgt von Citigroup. Beide Häuser konnten sich verbessern, während der Spitzenreiter des Jahres 2005 - Goldman Sachs - auf Platz drei abrutschte.

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