Rettungsaktion angelaufen
Kreuzfahrtschiff vor Santorin in Seenot

Das griechische Kreuzfahrtschiff „Sea Diamond“ mit rund 1600 Menschen an Bord ist am Donnerstag aus ungeklärter Ursache eine Seemeile vor der Kykladeninsel Santorin in Seenot geraten.

HB SANTORIN/ATHEN. Vor der griechischen Insel Santorin ist am Donnerstag ein Kreuzfahrtschiff mit fast 1 600 Menschen an Bord auf Felsen aufgelaufen und in Seenot geraten. Die fast 1 200 Passagiere und 400 Besatzungsmitglieder seien alle in Sicherheit gebracht worden, erklärte der Minister für die Handelsmarine, Manolis Kefaloyiannis. Die Rettungskräfte hätten schnell und gut reagiert. Es sei niemand verletzt worden.

Die „Sea Diamond“ setzte einen Notruf ab und lag mit Schlagseite nahe dem größten Hafen der Insel, wie die Behörden erklärten. An dem Rettungseinsatz waren mehr als ein Dutzend Schiffe, sechs Hubschrauber der Marine, zwei Transportflugzeuge der Streitkräfte und vier Kriegsschiffe beteiligt. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden mit Schiffen in den Hafen von Santorin gebracht.

Tausende Touristen und Einwohner beobachteten von der Küste aus den Einsatz. Der Betreiber der „Sea Diamond“, der Reisekonzern Louis Cruise Lines, teilte mit, bei den meisten Passagieren an Bord handele es sich um Amerikaner. In das Schiff sei Wasser eingedrungen. Das 143 Meter lange Schiff wurde 1986 gebaut und 1999 komplett überholt.

Bei einem weiteren Zwischenfall vor der Insel Korfu wurde am Donnerstag ein philippinischer Seemann getötet. Der 47-Jährige sei ums Leben gekommen, als der Gurt eines Rettungsbootes auf dem Kreuzfahrtschiff „Astoria“ sich gelöst habe, erklärten die Behörden. Drei weitere Besatzungsmitglieder seien verletzt worden.

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