Rettungsaktion schwierig

Höhlenforscher verunglückt in „Jack Daniel's"-Höhle

Erneut ist ein Höhlenforscher schwer verletzt worden. Der 24 Jahre alte Pole wartet 250 Meter vom Einstieg der Höhle im österreichischen Tennengebirge entfernt auf Rettung. Doch die Helfer haben mit Problemen zu kämpfen.
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Im österreichischen Tennengebirge verunglück: der 24 Jahre alte Pole.

Im österreichischen Tennengebirge verunglück: der 24 Jahre alte Pole.

SalzburgIn einer Höhle im österreichischen Tennengebirge ist ein polnischer Forscher schwer verletzt worden. Der Mann befinde sich offenbar rund 200 Meter vom Einstieg der „Jack Daniel's"-Höhle entfernt, meldete die Nachrichtenagentur APA am Donnerstag unter Berufung auf eine Sprecherin der Bergrettung.

Demnach gestaltete sich die Rettungsaktion für den Forscher schwierig, weil zurzeit kein Flugwetter herrsche und daher alle Retter zu Fuß zum Eingang der Höhle steigen mussten. Dies könnte etwa drei bis vier Stunden dauern, hieß es.

Der Verunglückte gehörte laut APA einer Gruppe von sechs polnischen Forschern an, die in der Höhle unterwegs waren. Nach ersten Informationen wurde er an Oberschenkel und Becken schwer verletzt. Ein Voraustrupp der Bergrettung mit acht Helfern sei bereits in den Morgenstunden aufgestiegen, eine zweite zwölfköpfige Gruppe machte sich später auf den Weg.

Im Juni hatte die beispiellose Bergungsaktion für den Höhlenforscher Johann Westhauser für Schlagzeilen gesorgt. Der 52-Jährige war in der Riesending-Schachthöhle in Bayern bei einer Exkursion durch einen Steinschlag in rund 1000 Metern Tiefe am Kopf verletzt worden. Die Rettung unter Beteiligung von Höhlenrettern aus fünf Ländern in der Nähe von Berchtesgaden dauerte insgesamt elf Tage.

  • afp
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