Rettungseinsatz
Mindestens drei Tote nach Schiffsunglück vor Schottland

Bei einem Schiffsunglück vor Schottland sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Für fünf weitere Besatzungsmitglieder des norwegischen Schleppers gibt es kaum noch Hoffnung, sagte eine Sprecherin der britischen Küstenwache.

HB DÜSSELDORF. Insgesamt sieben Seeleute sind nach dem Kentern der „Bourbon Dolphin“ rund 120 Kilometer nördlich der Shetland-Inseln am Donnerstagabend gerettet worden. Ein Rettungseinsatz mit zwei Hubschraubern und drei Schiffen wurde mit Einbruch der Nacht beendet. Eine Taucher-Einheit wollte die Suche nach weiteren Überlebenden dagegen fortsetzen. Allerdings sei es unwahrscheinlich, dass die Schiffbrüchigen in dem kalten Meerwasser lange überleben könnten, sagte die Behördensprecherin. Am Morgen solle zwar ein Hubschrauber zum Unglücksort zurückkehren, werde dann aber nur noch nach weiteren Todesopfern suchen.

Das Wetter am Unglücksort soll zum Zeitpunkt des Kenterns der „Bourbon Dolphin“ gut gewesen sein. Allerdings ist das Wasser der Nordsee um diese Jahreszeit so kalt, dass Schiffbrüchige darin Experten zufolge nur dann für wenige Stunden überleben können, wenn sie wärmende Rettungswesten tragen. In dem Gebiet nördlich der Shetland-Inseln sind viele Boote unterwegs, die Bohrinseln mit Lebensmitteln und anderen Lieferungen versorgen.

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