Richter stimmte Einigung
US-Diözese zahlt Missbrauchsopfern 85 Millionen Dollar

Eine katholische Diözese im US-Staat Kentucky will die Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester mit 85 Millionen Dollar (70,1 Millionen Euro) entschädigen.

HB LOUSVILLE. Ein Richter stimmte am Dienstag der Einigung zwischen den Opfern und der Diözese Covington zu. Das Geld kommt 361 Klägern zugute, die über einen Zeitraum von 50 Jahren von Geistlichen missbraucht wurden.

Richter John Potter erklärte, das Geld könne das Geschehene nicht wieder gut machen, die Kirche meine es jedoch ehrlich mit ihrem Wunsch, die Opfer zu entschädigen. Die Kläger erhalten je nach Ausmaß des Missbrauchs zwischen 5 000 Dollar (4 126 Euro) und 450 000 Dollar (371 348 Euro). Die Einigung ist eine der teuersten für die katholische Kirche mit amerikanischen Missbrauchsopfern. Die Diözese Orange in Kalifornien erklärte sich 2004 zur Zahlung von 100 Millionen Dollar (82,52 Millionen Euro) bereit, um 90 Kläger zu entschädigen.

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