Richter weist Untersuchungsantrag zurück
Kleiner Dämpfer für Michael Jackson

Der Richter im Michael-Jackson-Prozess, Rodney Melville, lehnte am Montag einen Antrag der Verteidiger Jacksons ab, wonach der jugendliche Kläger von einem von der Verteidigung bestellten Psychiater untersucht werden sollte.

HB SANTA MARIA. Im Prozess gegen den Popstar wegen Kindesmissbrauchs in Kalifornien muss sich der jugendliche Kläger keiner neuen psychologischen Untersuchung unterziehen. Nach US-Medienberichten vom Montag lehnte Richter Rodney Melville am Superior Court in Santa Maria einen entsprechenden Antrag der Jackson-Anwälte ohne Angabe von Gründen ab. Der Sänger wohnte der Anhörung am Montag nicht bei.

Jacksons Verteidiger wollten den Jungen und seine Familie durch einen von ihnen ausgesuchten Psychologen befragen und untersuchen lassen. Dies sei für ein späteres Kreuzverhör mit dem Psychologen Stanley Katz wichtig, argumentierte das Jackson-Team nach Angaben des Internetdienstes „E!Online“. Katz, der sich mit dem Jungen 2003 mehr als sieben Mal getroffen hatte, gilt als wichtiger Zeuge für die Staatsanwaltschaft.

Der Popstar war vor einem Jahr festgenommen worden, weil er sich im Frühjahr 2003 mehrfach an einem damals zwölfjährigen Jungen vergangen haben soll. Jackson hat sich für nicht schuldig erklärt. Er muss sich unter anderem des Kindesmissbrauchs und der Verschwörung zur Kindesentführung verantworten. Der eigentliche Prozess soll am 31. Januar beginnen.

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