„Rock am Ring“ und „Rock im Park“
Rock-Marathons begeistern 160 000 Fans

Mit Konzerten der Gruppen "Hellacopters" und "Queens Of The Stone Age" ist in der Nacht zum Montag Deutschlands größtes Doppel-Musikfestival zu Ende gegangen. "Rock am Ring" in der Eifel und "Rock im Park" in Nürnberg zogen rund 160 000 Musikfans an und damit mehr als je zuvor, wie die Marek Lieberberg Konzertagentur mitteilte.

dpa NÜRBURG/NÜRNBERG. Zu den Höhepunkten zählten die Auftritte der deutschen Punkrock-Band "Die Toten Hosen" und das Comeback der kalifornischen Band "Rage Against The Machine". Über dem Festivalgelände in Nürnberg entluden sich allerdings zeitweise schwere Gewitter mit Blitz, Donner und auch Hagel. Dabei wurden sieben Besucher auf dem Campinggelände durch einen Blitz verletzt.

Am Sonntagabend waren auch die Musikfans im Fußballfieber. Bei "Rock am Ring" gehörte die Live-Übertragung des EM-Fußballspiels Deutschland gegen Polen zum Programm. Vor der Hauptbühne versammelten sich mehrere zehntausend Besucher, um mit der deutschen Fußball- Nationalmannschaft mitzufiebern. Kurz zuvor hatten die "Sportfreunde Stiller" mit ihrer WM-Hymne "'54, "74, "90, 2006" für die passende Fußball-Stimmung gesorgt. Nach den zwei Toren der deutschen Nationalmannschaft feierten die Musik- und Fußballfans den zweifachen Schützen Lukas Podolski und schwenkten ihre Deutschlandfahnen. Danach ging es mit Musik weiter - "Die Toten Hosen" standen auf dem Programm.

Die mehr als 90 Musikgruppen traten an den drei Festivaltagen im Wechsel an beiden Spielorten auf. Nach den Konzerten ging die Party für viele Fans auf den Campingplätzen weiter. Rund um den Nürburgring hatten sie ihre Zelte samt Planschbecken, Wasserpfeifen, Gitarren, Grillwürstchen oder aufblasbarem Sessel aufgeschlagen. In den Vorjahren hatte es auf den Campingplätze wegen starken Regens regelrechte Schlammschlachten gegeben - ganz so schlimm war es dort in diesem Jahr nicht.

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