Rollentausch
Mein Tag als Zugbegleiter im ICE

Echt abgefahren: Zugbegleiter machen viel mehr als nur Fahrkarten knipsen. Handelsblatt-Reporter Noah Gottschalk von unserem Jugendportal Orange schlüpft einen Tag lang in die Bahn-Uniform. Einsteigen bitte!
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KölnSie sind die Sündenböcke der Fahrgäste: Hat ein Zug Verspätung, kriegen Zugbegleiter den Ärger ab. Ihr Image könnte besser sein: Mies gelaunt kontrollieren sie Fahrscheine und kassieren Zuschläge – so das Vorurteil. Ist das wirklich so?

Oder kann dieser Beruf auch glücklich machen? Ich wollte genau das erfahren und war einen Tag lang selbst Zugbegleiter im ICE - als Praktikant bei der Deutschen Bahn.

Ich spüre die Blicke der Reisenden

Treffpunkt neun Uhr morgens. In einem einfachen Büro im Kölner Hauptbahnhof lerne ich Sami Chaouch kennen. Der 32-Jährige ist seit zehn Jahren im Zugbegleitdienst tätig, wie es im Bahn-Jargon heißt. „Ich liebe meinen Job einfach, jeden Tag gibt es etwas neues zu tun, spannende Herausforderungen warten“, sagt er auf dem Weg zum Bahnsteig. Was meint er damit? Ich werde es herausfinden.

Am Gleis angekommen, legt Sami mir die rote DB-Krawatte um und steckt mir ein kleines Namensschild an mein Jackett. Sofort spüre ich die Blicke der Reisenden auf dem Bahnsteig. Oder bilde ich mir das nur ein?

Sami kennt das Gefühl. „Ich weiß noch genau wie das war, als ich das erste Mal meine Uniform angezogen habe. Man ist als Mitarbeiter der Bahn zu erkennen und wird angesprochen.“ Am Anfang sei das noch komisch gewesen, erzählt er, „denn ich hatte auf viele Fragen keine Antwort parat.“ Heute ist er glücklich und stolz auf seinen Job.

Mit "Chance Plus" in die Ausbildung

Sami ist über ein ganz besonderes Projekt zur Bahn gekommen: "Chance Plus" gibt jungen Menschen, die auf dem Papier keine großen Qualifikationen haben, eine Chance. Im Rahmen eines langen Praktikums dürfen sie sich beweisen, können zeigen, was sie drauf haben. Wenn es gut läuft, bekommen sie danach einen Ausbildungsvertrag und später eine Festanstellung.

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„Ganz wichtig, immer lächeln“

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  • ROLLENTAUSCH
    Mein Tag als Zugbegleiter im ICE
    von:
    Noah Gottschalk
    Datum:
    26.08.2016 07:27 Uhr
    Echt abgefahren: Zugbegleiter machen viel mehr als nur Fahrkarten knipsen. Handelsblatt-Reporter Noah Gottschalk von unserem Jugendportal Orange schlüpft einen Tag lang in die Bahn-Uniform. Einsteigen bitte!


    ....

    SOLLTEN diese EU-POLITIKER aus BRÜSSEL auch mal machen...

    aber dann würden die endlich die Realität beim Europäischen Volk erfahren...

    wie die menschen Europa-Weit sich über diese EU beklagen und mittlerweile sogar Europa Hassen !

    Und es sind Europäer die Europa wegen denen in Brüssel schon hassen, es sind keine Flüchtlinge und keine terroristen !


    Hallo brüssel...fahrt mal ein Tag Bahn...aber dann benötigt Ihr richtig Security für euch als Schutz und bei solchen hohen bedarf an Security kräfte da hätten im gleichen Zug keine EU-Bürger mehr Platz zum mitfahren !



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