Rosenmontagszug vor Absage
Vom Winde verweht?

Ab Windstärke 8 müsste der Düsseldorfer Rosenmontagszug abgesagt werden – und Meteorologen rechnen für Montag mit Windstärken zwischen 9 bis 10. Die Verantwortlichen sind vorbereitet. In Köln ist man derweil gelassener.

DüsseldorfDer Rosenmontagszug in Düsseldorf könnte wegen einer Sturmwarnung abgesagt werden. Die Meteorologen rechnen für Montag in ganz Nordrhein-Westfalen mit schweren Sturmböen und Windstärken zwischen 9 bis 10. Nach dem Düsseldorfer Sicherheitskonzept muss ein Karnevalszug ab Windstärke 8 abgesagt werden.

„Wenn diese Windwerte so eintreffen, wird es keinen Rosenmontagszug geben“, sagte der Sicherheits- und Organisationschef beim Comitee Düsseldorfer Carneval, Sven Gerling, am Freitag. Man werde aber nicht vor Samstag entscheiden. Zuvor hatte die „Westdeutsche Zeitung“ über die mögliche Absage berichtet.

Eine Absage des Zuges sei bei den Verantwortlichen schon thematisiert worden. Am Wochenende soll laut Veranstaltern eine Koordinierungsgruppe aus Vertretern von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt und Karnevalskomitee im Rathaus zusammenkommen, um eine Entscheidung zu treffen. In einem 39 Seiten starken Sicherheitskonzept ist das Szenario eines Sturms genau geregelt.

Der Leiter des Kölner Rosenmontagszugs, Christoph Kuckelkorn, erwägt dagegen bisher keine Absage wegen widriger Wetterbedingungen. Das sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Wegen Sturms war Umzug in Düsseldorf zuletzt an Rosenmontag 1990 abgesagt und dann im Mai nachgeholt worden. „Darauf würden wir dann sicherlich auch wieder hinarbeiten“, sagte Gerling der „Westdeutschen Zeitung“.

Auf der anderen Rheinseite reagiert man gelassener. Der Leiter des Kölner Rosenmontagszugs, Christoph Kuckelkorn, erwägt bisher keine Absage des Zuges wegen widriger Wetterbedingungen, erklärte dieser am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Der Düsseldorfer Rosenmontagszug könnte dagegen wegen einer Sturmwarnung abgesagt werden. Düsseldorfs Organisationschef Sven Gerling bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der „Westdeutschen Zeitung“. Eine endgültige Entscheidung soll aber frühestens am Samstag fallen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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