„Rotlichtvergangenheit“ und „Escort“
Bettina Wulff will ihren Prozess verschieben

Bettina Wulff will ihren Prozess gegen Google verschieben. Der Grund: Ein ganz ähnlicher Fall. Dann gibt es auch noch den Prozess gegen Ex-Bundespräsidenten Wulff. Sie soll gegen ihren Mann aussagen.
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HamburgBettina Wulff (39) will ihren Prozesstermin gegen den Internet-Konzern Google verschieben lassen - ursprünglich sollte am 26. April in Hamburg verhandelt werden. Wulff will mit ihrer Klage verhindern, dass beim Googeln ihres Namens automatisch Suchbegriffe wie „Rotlichtvergangenheit“ oder „Escort“ vorgeschlagen werden.

Der „Spiegel“ hatte berichtet, Wulffs Anwälte hätten das Landgericht Hamburg und Google gebeten, das Verfahren auf Eis zu legen, weil der Bundesgerichtshof gerade einen ähnlichen Fall prüfe. Dabei wehrt sich ein Kläger dagegen, dass sein Name bei einer Google-Suche automatisch um die Begriffe „Scientology“ und „Betrug“ ergänzt werde.

Dagegen sagte Wulffs Anwalt Gernot Lehr der Nachrichtenagentur dpa: „Es geht nicht darum, etwas auf Eis zu legen.“ Es sei lediglich vorgeschlagen worden, den für den 26. April anberaumten Termin zu verschieben, um die Entscheidung des BGH in dem anderen Verfahren abzuwarten. Bettina Wulff wolle ihren Prozess gegen Google aber auf jeden Fall fortführen.

Google hat nach eigenen Angaben in Deutschland mehrere Verfahren zum Thema Autoergänzung gewonnen. Der Internet-Konzern hatte stets argumentiert, Google nehme keinen Einfluss auf die Suchbegriffe. Die Autovervollständigungs-Funktion bei einer Suche spiegele nur die tatsächlichen Suchanfragen der Nutzer wider. Ähnliche Verfahren gegen Google in Deutschland habe das Unternehmen alle gewonnen.

Jetzt soll sie auch noch gegen ihren Mann aussagen - und zwar im Korruptionsprozess. Sie werde von der Staatsanwaltschaft Hannover als eine von insgesamt 25 Zeugen benannt, berichteten die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Bild am Sonntag“. Sollte das Landgericht Hannover die Anklage gegen Wulff zulassen, müsste sie wohl vor Gericht erscheinen. Sie lebt zwar seit Januar von ihrem Mann getrennt, hätte aber als Ehefrau ein Zeugnisverweigerungsrecht. Weitere Zeugen seien Verleger Hubert Burda und ehemalige Wulff-Mitarbeiter wie seine Sekretärin und seine Büroleiterin.

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Die Staatsanwälte stützen ihren Vorwurf auf zahlreiche Indizien

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  • Gibt es eigentlich heute noch Frauen, die zu ihrem Mann stehen?
    Ich fürchte das gehört der Vergangenheit an.

  • die scheint nix besseres zu tun zu haben, seine vergangenheit kann man nicht so einfach hinter sich lassen, bettina!!!!!

  • Dann sollten Sie mal bei Google schlicht bis nach unten scrollen, denn bei weiteren Vorschlägen taucht dort

    >> bettina wulff rotlicht vergangenheit << in einem Zug auf - und das nur, wenn man "Bettina Wulff" ohne jeden Zusatz eingibt

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