Rückblick auf das Jahr
Das war der Januar 2007

Das Aus für BenQ, die Höchststrafe für Motassadeq, Orkan Kyrill, die Kurnaz-Affäre, die Verurteilung von Peter Hartz und Stoibers Rückzug standen im Mittelpunkt.
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1. Januar 2007

Rumänien und Bulgarien feiern den Beitritt zur Europäischen Union, in Slowenien wird der Euro eingeführt, und Deutschland übernimmt für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft.

Mit einem Festakt in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel begeht das Saarland seine 50-jährige Zugehörigkeit zur Bundesrepublik.

Der russische Energiekonzern Gazprom einigt sich nach wochenlangem Streit mit Weißrussland auf einen neuen Vertrag zur Lieferung von Erdgas.

Die Regierungstruppen in Somalia nehmen die südliche Stadt Kismayo ein, die letzte Hochburg der islamischen Miliz. Äthiopien, das die somalische Regierung militärisch unterstützt, kündigt den Abzug seiner Truppen an.

Der südkoreanische Diplomat Ban Ki Moon übernimmt das Amt des Generalsekretärs der Vereinten Nationen. Er tritt die Nachfolge von Kofi Annan an.

Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva wird für eine zweite Amtszeit von vier Jahren vereidigt. Eine Boeing 737 der indonesischen Fluggesellschaft Adam Air verschwindet zwischen den Inseln Java und Sulawesi in einem Sturm. Von den 102 Menschen an Bord fehlt jede Spur.

2. Januar 2007

Wegen anhaltenden Streits in der Koalition verschieben SPD und Union die Abstimmung über die Gesundheitsreform im Bundestag.

Der insolvente Handy-Hersteller BenQ stellt mit Jahresbeginn den Betrieb weitgehend ein. Alle Rettungsversuche für die frühere Siemens-Produktion in Kamp-Lintfort sowie die Münchner Zentrale sind gescheitert.

Die spanische Regierung erklärt die Friedensgespräche mit der baskischen Untergrundorganisation ETA für beendet. Sie reagiert damit auf einen Bombenanschlag am 30. Dezember in Madrid.

Mehr als 16 000 Iraker sind im Jahr 2006 bei Anschlägen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Regierung in Bagdad handelt es sich um 14 298 Zivilpersonen, 1348 Polizisten und 627 Soldaten.

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