Rund 100 verletzte
Sieben Tote bei Erdbeben auf Sumatra

Bei einem starken Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra sind am Montag mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Das Beben der Stärke 5,5 war im Norden und Westen der Insel zu spüren.

HB JAKARTA. Vielerorts stürzten Menschen in Panik auf die Straße. Dutzende wurden verletzt, wie die Behörden erklärten. Das Beben ereignete sich kurz vor Tagesanbruch. Sechs der Opfer, darunter zwei Kinder, wurden von herabfallenden Trümmerteilen erschlagen. Eine ältere Person starb nach Behördenangaben an einem Herzinfarkt. Weitere 100 Menschen sollen verletzt worden sein, wie Dorfbewohner lokalen Rundfunksendern berichteten. Kurz vor dem Beben hatte es einen Erdstoß der Stärke 5,8 vor der Küste gegeben. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht erlassen.

Ein Erdbeben der Stärke 9 hatte vor der Küste Sumatras 2004 die Tsunami-Katastrophe ausgelöst, die allein in der Provinz Aceh mehr als 131.000 Menschen das Leben kostete und eine halbe Million weitere obdachlos machte.

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